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CASE /// ERFUNDENER RUNDFLUG-ANBIETER · SHOWCASE

Doppeldecker am See

Konzept von RAVARO

Erfundenes Beispiel: Den Anbieter gibt es nicht, die Website schon.

Ergebnis

Was wäre, wenn Ihr Kunde schon mitgeflogen ist, bevor er bucht? Ein Rundflug über den Bodensee, den man beim Scrollen selbst fliegt, gebaut aus flachen Bildern, die hintereinander stehen wie die Kulissen einer Barockbühne. Nach der Landung stellt man den Flugschein aus.

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Konzept von RAVARO

doppeldecker-am-see.vercel.app

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Am besten zuerst selbst fliegen, dann hier weiterlesen.

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Doppeldecker am See — Der Blick aus dem Cockpit: vorn dreht der Propeller, dahinter stehen die Alpen. Eine von sechs Szenen des Flugs.
Der Blick aus dem Cockpit: vorn dreht der Propeller, dahinter stehen die Alpen. Eine von sechs Szenen des Flugs.
01 · Die Frage

Was verkauft ein Rundflug?

Nicht das Flugzeug und nicht die Strecke, sondern den Moment, in dem die Wolken aufreißen und unten der See liegt. Wer einen Flug verschenkt, kauft dieses Gefühl für jemand anderen, und er kauft es, ohne es selbst gehabt zu haben.

Genau das lassen die meisten Websites weg. Sie zeigen ein großes Foto mit einer Überschrift; der Besucher sieht den Ort an und ist nicht dort. Das gilt nicht nur für Rundflüge, denn ein Hotel, eine Schreinerei oder ein Ausflugsziel verkaufen ebenfalls etwas, das man erst versteht, wenn man es erlebt hat.

Bestellt hat diese Seite niemand. Sie gehört zu einer Reihe von Beispielseiten, die wir ohne Kunden bauen, damit wir freie Hand haben und zeigen können, was geht, statt Kundenergebnisse zu erfinden.

→ Die Frage war also: Kann eine Website jemanden mitfliegen lassen?

Doppeldecker am See — Die erste Szene, auseinandergenommen, von hinten nach vorn: Himmel, Berge mit See, eine Wolke, der Flieger, Wolken vorn. Jedes davon ist ein flaches Bild.
Die erste Szene, auseinandergenommen, von hinten nach vorn: Himmel, Berge mit See, eine Wolke, der Flieger, Wolken vorn. Jedes davon ist ein flaches Bild.
02 · Die Technik

Kein Film und kein 3D. Kulissen, durch die Ihr Kunde fliegt.

Ein Film läuft ab, ob jemand hinsieht oder nicht, und nach ein paar Sekunden ist der Daumen weiter. Hier passiert nichts, solange der Besucher nichts tut, und alles, sobald er scrollt: Der Doppeldecker taucht in eine Wolke, darunter öffnet sich der See, Lindau zieht vorbei, die Alpen stehen vor der Nase, und am Ende setzt die Maschine im Gras auf. Scrollt er zurück, fliegt sie zurück.

Gebaut ist das weder als Film noch als 3D-Welt, sondern aus flachen Bildern. Jede Szene besteht aus einzelnen Bildern, die hintereinander stehen wie Scheiben in einem Schaukasten. In der ersten Szene sind es fünf: ganz hinten der Himmel, davor die Berge mit dem See, eine Wolke, der Doppeldecker und ganz vorn noch einmal Wolken. Beim Scrollen bleibt der Himmel stehen, die Berge wandern langsam, und die Wolken ganz vorn legen in derselben Zeit gut den sechsfachen Weg zurück. So sieht die Welt aus einem fahrenden Zug aus: Der Zaun am Gleis rast vorbei, der Berg am Horizont rührt sich kaum. Aus diesem Unterschied liest Ihr Auge Tiefe, obwohl jedes einzelne Bild flach ist.

Der Gedanke ist mehrere Jahrhunderte alt und kommt vom Theater. Die Bühnen des Barock täuschten auf einer flachen Bühne tiefe Räume vor, indem sie bemalte flache Wände, die Kulissen, links und rechts hintereinander staffelten und den Blick hinten mit einem gemalten Prospekt abschlossen. Die Tiefe entstand allein aus der Staffelung und der gemalten Perspektive. Ein Haus aus dieser Zeit steht in Bayreuth: das Markgräfliche Opernhaus, 1748 eingeweiht, innen gestaltet von Giuseppe Galli Bibiena und seinem Sohn Carlo, seit 2012 Welterbe der UNESCO. Die Bühnentechnik von damals ist dort nicht erhalten; das heutige Bühnenbild wurde nach einer Zeichnung von Carlo Galli Bibiena neu gemalt, und im Museum des Hauses steht ein Nachbau der Barockbühne, an dem Besucher den Kulissenantrieb selbst bedienen dürfen. Wir haben dieses Prinzip von der Bühne auf den Bildschirm geholt und eines hinzugefügt: Bei uns bewegen sich die Kulissen, während Ihr Kunde scrollt.

Was Sie davon haben: Ihr Kunde hat den Eindruck eines Films, obwohl dafür weder ein Drehtag noch eine 3D-Produktion nötig war. Geladen werden nur Bilder, deshalb läuft der Flug auch auf dem Handy. Wie lange Ihr Kunde dort darauf wartet, steht weiter unten als Messwert.

Quellen: UNESCO · Markgrafenkultur Bayreuth · Wikipedia: Kulissenbühne

Für diese Seite wurde keine Minute Film gedreht, und der Besucher ist trotzdem geflogen.

→ Bevor das erste Bild entstand, stand allerdings etwas anderes fest.

Doppeldecker am See — Das Drehbuch vor dem Bau: vier Szenen, farbig markiert, wo welche Auskunft steht. Auf der Seite wurden sechs Szenen daraus.
Das Drehbuch vor dem Bau: vier Szenen, farbig markiert, wo welche Auskunft steht. Auf der Seite wurden sechs Szenen daraus.
03 · Das Drehbuch

Jede Szene beantwortet eine Frage Ihres Kunden

Wir fangen nie mit Bildern an, sondern mit den Fragen, die jemand hat, bevor er kauft. Wer einen Flug verschenken will, hat vier: Wie fühlt sich das an? Was sieht man da oben? Wann wird geflogen? Und wie komme ich an den Flugschein? Jede Szene beantwortet genau eine davon, in dieser Reihenfolge.

Das erste Drehbuch zeigte nur den Flug. Ralph fragte, wo eigentlich die Informationen der Seite stehen. Seitdem hat jede Auskunft ihren Platz: Der nächste Flugtag steht auf dem Banner eines zweiten Flugzeugs, Strecke und Wetter erscheinen auf Karten, wenn die Szene ruht, und der Knopf zum Flugschein bleibt die ganze Zeit erreichbar.

Warum so: Ein Flug ohne Auskunft ist ein schöner Film, aber er verkauft nichts. Und wer schon nach der zweiten Szene kaufen will, soll nicht bis zur Landung warten müssen.

→ Bleibt die vierte Frage, und an ihr scheitern die meisten schönen Seiten.

Doppeldecker am See — Der ausgestellte Flugschein nach der Testzahlung, mit Motiv, Widmung, nächstem Flugtag und Code.
Der ausgestellte Flugschein nach der Testzahlung, mit Motiv, Widmung, nächstem Flugtag und Code.
04 · Der Kauf

Wer landet, hält einen Flugschein in der Hand

Ein Showcase ist bei uns keine Attrappe. Alles, was ein echter Anbieter bräuchte, ist gebaut und durchgeklickt; nur das Geld fließt nicht.

Nach der Landung liegt dort, wo eben noch der Flieger stand, der Flugschein. In fünf Schritten ist er ausgestellt, mit Namen, einem von vier Motiven und einer Widmung, und er wächst beim Ausfüllen sichtbar mit. Wer ihn bekommt, löst ihn mit seinem Code ein und sucht sich den Tag selbst aus.

Eine naheliegende Sorge beim Verschenken beantwortet die Seite, bevor sie jemand ausspricht: Und wenn das Wetter nicht passt? Eine Ampel zeigt aus echten Vorhersagen, an welchen der nächsten sieben Tage geflogen werden kann, und Tage ohne Flugwetter lassen sich beim Einlösen gar nicht erst wählen.

Bei Ihnen ist es vielleicht kein Flugschein, sondern ein Gutschein, ein Termin oder eine Anfrage. Der Gedanke ist derselbe: Der Kauf steht dort, wo die Lust am größten ist, und die größte Sorge ist dann schon beantwortet.

Keiner der Anbieter, die wir uns vorher angesehen haben, zeigt das Flugwetter. Hier steht der nächste Flugtag auf dem Banner, in der Kasse und auf dem Flugschein.

→ Am großen Bildschirm sah das alles gut aus. Ihre Kunden sehen es am Handy.

Doppeldecker am See — Vier Stellen des Flugs im Handy-Format: Wolkenlücke, Lindau, Cockpit, Landung.
Vier Stellen des Flugs im Handy-Format: Wolkenlücke, Lindau, Cockpit, Landung.
05 · Das Handy

Am iPhone sah es anders aus

Ob eine Seite trägt, entscheidet sich am Handy, denn dort ist der Bildschirm klein und die Geduld kurz. Ralph hat den Flug am iPhone durchgescrollt und aufgenommen, und was am Rechner rund lief, hatte dort 17 Mängel.

Drei davon hätte jeder Kunde bemerkt. Der Flug war nach wenigen Wischbewegungen vorbei, eine je Szene; heute dauert jede Szene mindestens zweieinhalb. An einer Stelle flog der Doppeldecker quer zu seiner eigenen Nase. Und der Propeller im Cockpit sah erst aus wie ein heller Kreis, dann wie ein Fleck; er wurde in vier Runden neu gezeichnet, bis man ihn als Propeller erkennt.

Warum so viel Aufwand für Kleinigkeiten: Ein Flugzeug, das seitwärts fliegt, stört auch den, der nicht sagen kann, was ihn stört. Er glaubt danach dem Rest der Seite ein wenig weniger, und damit dem Betrieb dahinter. 16 der 17 Mängel sind behoben, einer zum Teil.

→ Was wir nicht sehen konnten, haben wir gemessen.

06 · Die Zahlen

Gemessen, nicht geschätzt

Der größte Mangel war auf keinem Bildschirmfoto zu sehen: Am Handy stand das große Bild der ersten Szene erst nach 8,4 Sekunden, und so lange wartet niemand auf einen Rundflug. Nach dem Umbau waren es im Test auf unserem Rechner 2,1 Sekunden. Auf der veröffentlichten Seite messen wir am Handy im Mittel 3,4 Sekunden; die einzelnen Läufe liegen zwischen 2,3 und 3,5. Das ist deutlich besser als vorher und noch nicht dort, wo wir es haben wollen.

Ob die Seite wirkt, beurteilen wir nicht selbst. Eine Prüfung, die die Seite nicht gebaut hat, gab der veröffentlichten Fassung am 12. Oktober 78 von 100 Punkten. Am stärksten fand sie den Flug mit dem echten Wetter und die Kasse bis zum Flugschein, am schwächsten den Weg zu uns, der nur einmal ganz am Ende stand. Den Hinweis haben wir danach an der Kasse und beim Einlösen ergänzt.

Gemessen

Wartezeit am Handy, im Test
8,4 → 2,1 s
Bis das große Bild der ersten Szene steht. Gemessen auf unserem Rechner, mittlerer Wert aus drei Läufen, 29.09.2026.
Wartezeit am Handy, veröffentlicht
3,4 s
Mittlerer Wert auf der veröffentlichten Seite, 12.10.2026. Einzelne Läufe zwischen 2,3 und 3,5 Sekunden.
Prüfung von außen
78 von 100
Veröffentlichte Seite, Stand v0.5.1, 12.10.2026. Geprüft von einer Sitzung, die die Seite nicht gebaut hat.
Mängel vom iPhone behoben
16 von 17
Nach Ralphs Aufnahme vom 29.09.2026, einer davon zum Teil.

→ Der Weg dorthin war nicht gerade.

07 · Die Fehler

Was schiefging und was wir daraus gelernt haben

  • Was passierte

    Der Doppeldecker flog rückwärts, und zwar zweimal: erst auf der Seite, dann in drei von vier Bildern des Drehbuchs.

    → Was wir seitdem anders machen

    Die Flugrichtung steht in jedem Bildauftrag und wird schon am Drehbuch geprüft. Ein Fehler, den der Besucher in der ersten Sekunde sieht, kommt nicht mehr bis zur fertigen Seite.

  • Was passierte

    Der erste Entwurf war am Handy nach wenigen Wischbewegungen vorbei. Ralphs Urteil: „für den Aufwand dürftig“.

    → Was wir seitdem anders machen

    Aus vier Szenen wurden sechs, und wie lange eine Szene am Handy dauert, wird gezählt statt geschätzt. Der Besucher soll ankommen, bevor es vorbei ist.

  • Was passierte

    Am echten iPhone lag ein Kasten um den Flieger, der in keinem unserer Tests am Rechner zu sehen war.

    → Was wir seitdem anders machen

    Geprüft wird auf dem Gerät, das der Kunde in der Hand hat, nicht nur in der Nachbildung am Rechner.

  • Was passierte

    Unsere eigene Note lag höher als die der Prüfung von außen. Der Hauptgrund, die Wartezeit am Handy, war auf keinem Bildschirmfoto zu sehen.

    → Was wir seitdem anders machen

    Es gilt die Note von außen, und die Wartezeit wird gemessen, bevor wir eine Seite fertig nennen.

Ehrliche Grenze

Doppeldecker am See gibt es nicht: Anbieter, Tarife und Flugscheine sind erfunden, die Bilder mit KI erzeugt; die Seite sagt das im Fuß und nach dem Kauf selbst. Echt sind die Wetterdaten und der Weg durch die Kasse bis zum Flugschein. Geld fließt nicht.

Am Handy lädt die Seite langsamer, als wir es wollen, und die letzten Korrekturen sind am echten iPhone noch nicht nachgesehen. Gebaut ohne Auftrag, zeigt sie, was möglich ist; eine Verkaufszahl beweist sie nicht.

08 · Für Sie

Was das für Ihr Geschäft heißt

Der Flugplatz ist erfunden. Was dahinter steckt, ist es nicht: Wer ein Erlebnis verkauft, kann seine Kunden einen Teil davon erleben lassen, bevor sie buchen. Ein Hotel hat die Auffahrt und den Blick vom Balkon, eine Schreinerei die Küche, die Stück für Stück entsteht, ein Ausflugsschiff die Ausfahrt aus dem Hafen. Und am Ende des Erlebnisses steht nicht „Kontakt“, sondern genau das, was man in diesem Moment haben will.

Genau so bauen wir Ihre Website. Und Sie sehen sie, bevor Sie sich entscheiden.

Eine Website, die nur gut aussieht, ist totes Kapital. Website Systems baut eine Seite aus Ihren echten Unternehmenszielen — die Ihnen Arbeit abnimmt und Besucher zu echten Anfragen macht.

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