CASE /// EIGENES PROGRAMM · MAC
RAVARO Monitor
Eigenes ProgrammEine kleine App. Gebaut, weil etwas unsichtbar war.
Unser Rechner sagte an einem Tag 24-mal Nein, und niemand sah es. Jetzt sieht man es sofort.

github.com/RRavaro/ravaro-monitor
Programm ansehenDer Quelltext ist öffentlich.
Öffnet in neuem Tab
24-mal Nein. Niemand hat es gesehen.
Bei uns arbeiten viele KI-Fenster gleichzeitig. Damit der Rechner dabei nicht abstürzt, gibt es eine Schutzfunktion, die Speicher-Bremse. Wird der Speicher knapp, lehnt sie neue schwere Aufgaben ab.
Das tat sie zuverlässig. Sie schrieb es nur in eine Datei, die niemand liest. Seit dem 11. Oktober kamen 138 Ablehnungen zusammen, 24 davon an einem einzigen Tag. Wir merkten nur, dass etwas nicht lief, und wussten nicht, warum.
Bei der Festplatte war es dasselbe: 28 von 29 GB Gesprächsverläufe lagen auf einer Platte, die zu 95 % voll war, und das stand nirgends. Arbeit blieb liegen, und niemand kannte den Grund.
Der Schaden war nicht das Nein. Der Schaden war, dass es niemand erfuhr.
→ Wir brauchten also keine bessere Bremse, sondern einen Blick auf das, was gerade passiert.


Selber bauen statt lange suchen
Natürlich haben wir uns angesehen, was es gibt. Die beste App, die wir fanden, zeigte den Verbrauch, aber weder Arbeitsspeicher noch Festplatte, und sie griff dafür auf Anmeldedaten zu. Wir hätten Zeit damit verbracht, ein fremdes Programm passend zu machen, das unser Problem trotzdem nicht löst.
Also haben wir gesagt, was wir oft sagen: Das bauen wir selbst. So entscheiden wir, was das Programm tut und was es nicht tut, und müssen nicht hoffen, dass ein fremder Anbieter das genauso sieht.
Die Idee war einfach: kein weiteres Programm, das man öffnen muss. Eine schmale Lasche am Bildschirmrand, die einfach da ist, mit Ringen für Kontingent, Arbeitsspeicher und Festplatte. Ein voller Ring heißt, es wird eng. Nur beim Akku ist es wie am Handy, voll und grün ist gut.
Wer selbst baut, entscheidet, was drin ist und was nicht.
→ Lesen überzeugt hier wenig. Probieren Sie es selbst.
Dasselbe Nein, zweimal
Unten sehen Sie denselben Moment zweimal. Lösen Sie eine schwere Aufgabe aus, einmal ohne und einmal mit Monitor.
Ein Klick, beide Bildschirme
Ohne Monitor
Sie erfahren nichts davon.
Mit Monitor
0 schwere Starts wurden blockiert, weil der Arbeitsspeicher seine Grenze erreicht hat. Laufende Arbeit geht weiter, Claude meldet sich im Fenster. Schließen Sie Fenster und Programme, die Sie gerade nicht brauchen.
Nachgestellt, mit Beispielwerten.
Gleiches Ereignis. Nur einmal erfahren Sie davon.
→ Aus dieser Idee musste jetzt ein Programm werden.
Erst der Weg auf Papier, dann das Programm
Bevor eine Funktion gebaut wurde, stand fest, was der Reihe nach passiert: wer etwas tut, was entschieden wird und wie es endet. Erst wenn jeder Weg ein Ende hatte, wurde gebaut. So entstanden die ersten 27 Fassungen an einem einzigen Tag, dem 30. Oktober.
Genauso arbeiten wir in Ihrem Betrieb: bei Bewerbungen, bei Anfragen, bei allem, was liegen bleibt.
- Speicher-Bremse
- Schwere Aufgabe
- Arbeitsspeicher prüfen
- Speicher zu voll?nein → Start ausgeführt
- Start ablehnen und notieren
- Monitor
- Neue Ablehnung erkennen
- Zähler erhöhen, Lasche rot
- Warnung an?nein → Nur gezählt
- Mitteilung in den letzten 10 Minuten?ja → Zur laufenden Welle gezählt
- Mitteilung mit Anzahl zeigen
- Sie
- Größte Speicher-Beleger ansehen
- Ursache erkannt
Ein Prozess, den niemand aufgeschrieben hat, kann niemand verbessern.
→ Mindestens so wichtig: festzulegen, was das Programm nicht darf.

Liest nur. Löscht nie.
Ein Programm, das auf dem Rechner Ordner durchsieht, muss man nicht einfach so glauben. Deshalb fragt der Monitor beim ersten Start und danach je Funktion einzeln, und das Ja wird noch einmal bestätigt. Ohne Ja zeigt er nur Speicher und Füllstand.
Er hat keinen Server, kein Konto und schickt nichts ins Netz. Wir hatten eine Aufräumfunktion mit Papierkorb geplant und wieder gestrichen: Der Monitor zeigt, wo der Platz liegt. Löschen tun nur Sie.
Was ein Programm nicht kann, kann auch nicht schiefgehen.
→ Das klingt glatter, als es war.
Was schiefging
So schnell geht es nur, wenn man jeden Fehler sofort sieht und sofort behebt. Vier davon:
- Was passierte
Auf drei Ringen hieß voll schlecht, auf einem gut. Man musste nachdenken.
→ Was wir seitdem anders machenÜberall dieselbe Lesart, die einzige Ausnahme ist der Akku.
- Was passierte
Der Beenden-Knopf ging unter.
→ Was wir seitdem anders machenEr ist rot, damit ihn niemand aus Versehen drückt.
- Was passierte
Bei einem Test griff unser Prüfwerkzeug nach der Maus, ohne zu fragen.
→ Was wir seitdem anders machenMaus und Tastatur nur noch nach ausdrücklichem Ja.
- Was passierte
Fremde Prüfer verstanden einzelne Wörter nicht.
→ Was wir seitdem anders machenEine Sache heißt überall gleich, die Prüfung geht weiter.
→ Das ist am Ende daraus geworden.
Alles, was sonst erst auffällt, wenn es zu spät ist
Der Monitor sitzt heute bei uns am Bildschirmrand, und kein Nein bleibt mehr unbemerkt. Der Quelltext liegt öffentlich auf GitHub.
Kontingent
Zeigt, wie viel vom Claude-Kontingent verbraucht ist und ob es bis zum Neustart reicht.
Bei Ihnen: Sie sehen den Engpass vor dem Stillstand, nicht danach.
Arbeitsspeicher
Zeigt, was den Speicher belegt, und warnt mit denselben Grenzen wie die Bremse.
Bei Ihnen: Wer wissen will, warum etwas hakt, bekommt einen Namen statt eines Verdachts.
Platten
Zeigt die größten Ordner und führt per Klick dorthin.
Bei Ihnen: Sie entscheiden, das Programm räumt nichts ungefragt weg.
Ruhige Fenster
Zeigt, welche Fenster seit wann nichts tun.
Bei Ihnen: Sie sehen, was Sie schließen können, ohne jemanden zu fragen.

Akku
Erscheint nur, wenn einer da ist.
Bei Ihnen: Was Sie nicht brauchen, steht auch nicht im Weg.
Fotos aus dem Programm, mit Beispielwerten. Der Akku ist nachgestellt.
→ Und was hat das mit Ihrem Betrieb zu tun?
Wo sagt Ihr Betrieb gerade Nein, ohne dass Sie es hören?
Eine Anfrage, die zwei Tage im Postfach liegt. Eine Bewerbung ohne Antwort. Ein Kunde, der nicht zurückgerufen wird. Niemand hat etwas falsch gemacht, und trotzdem geht etwas verloren, ohne dass es jemand erfährt.
Genau das ist unsere Arbeit: den stillen Engpass finden und das bauen, was ihn sichtbar macht. Gibt es dafür ein gutes Werkzeug, nehmen wir das. Gibt es keins, schreiben wir es.
Sie erzählen, wo es hakt. Wir sagen ehrlich, ob wir helfen können.
Sie arbeiten selbst mit Claude? Der Monitor liegt auf GitHub.
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